Liebe Patientinnen und Patienten,
aktuell wird auf Bundesebene ein Gesetz diskutiert, das Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung vorsieht. Davon ist auch die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) betroffen, an der viele von Ihnen teilnehmen.

Was ist geplant?
Nach dem derzeitigen Entwurf sollen Vergütungen künftig stärker begrenzt werden. Das bedeutet:
- Die Vergütung wächst nicht mehr automatisch mit steigenden Patientenzahlen
- Mehr eingeschriebene Patientinnen und Patienten führen nicht mehr zu entsprechend höheren Einnahmen
Was bedeutet das für die Praxis?
Die HZV ist darauf ausgelegt, die Versorgung pro Patient strukturiert zu planen und zu koordinieren. Wenn diese Grundlage eingeschränkt wird, kann das langfristig Auswirkungen haben auf:
- die Aufnahme neuer Patientinnen und Patienten
- den organisatorischen Aufwand in der Versorgung
- zusätzliche Versorgungsangebote
Meine Einschätzung
Aus meiner täglichen Arbeit halte ich die HZV für ein sehr sinnvolles Versorgungssystem – insbesondere für chronisch kranke Menschen und im ländlichen Raum.
Ich habe meine fachliche Einschätzung daher auch an meinen Bundestagsabgeordneten, Herrn Dahler, weitergegeben.
Mein Ziel bleibt es, Sie weiterhin zuverlässig und umfassend hausärztlich zu betreuen.
Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an.
Ihr Christoph Haas